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  1. Was ist die sicherste Position, um den Autokindersitz einzubauen?
    Vorausgeschickt, dass der Kindersitz sowohl korrekt am Fahrzeug, als auch am Kind befestigt sein muss, ist der sicherste Bereich der zentrale Rücksitz, weil er, sowohl bei einem frontalen, als auch bei einem seitlichen Aufprall am besten geschützt ist.
  2. Welchen Risiken kann ein Kind im Auto ausgesetzt sein?
    Es muss daran erinnert werden, dass die körperliche Struktur der Kinder wesentlich zarter als die eines Erwachsenen ist und somit Traumen stärker ausgesetzt ist. Ein Kind, das im Auto ohne Kindersitz oder auf einem nicht zugelassenen, nicht geeigneten oder nicht befestigten Kindersitz reist, riskiert, selbst bei leichten Unfällen oder einer scharfen Bremsung, schwere Schäden (heftige Schläge gegen Armaturenbrett, Windschutzscheibe oder Vordersitze).
  3. Ist es möglich, das Risiko im Falle eines Unfalles zu quantifizieren?
    Bei Verkehrsunfällen kommen enorme Kräfte ins Spiel, weil die kinetische Energie der Insassen von der Körpermasse abhängt, die mit der Geschwindigkeit im Quadrat multipliziert wird. Es genügt zu bedenken, dass bei einem Aufprall von 40 km/h die 16 kg eines Kindes zu 1.000 werden, wenn sie nicht in geeigneter Weise festgehalten werden und dass ein Aufprall bei nur 50 km/h einem Sturz aus dem dritten Stock eines Gebäudes gleichkommt.
  4. Gibt es eine Norm, die den Transport von Kindern im Auto reglementiert?
    In Italien wird der Transport von Kindern im Auto von der Straßenverkehrsordnung (Art. 172) geregelt, die vorsieht, dass Insassen, die jünger als 12 Jahre und kleiner als 1,50 m sind, an ein zugelassenes Befestigungssystem angeschnallt sind, das dem Gewicht und der Statur des Kindes entspricht. Die Europäische Norm (ECE R44/04) sieht 5 Gruppen von Befestigungssystemen vor, die als geeignet angesehen werden: Gruppe 0, Gruppe 0+, Gruppe 1, Gruppe 2, Gruppe 3.
  5. Welche Strafmaßnahme riskiere ich, wenn ich das Gesetz nicht berücksichtige?
    Die Nichtverwendung der obligatorischen Befestigungssysteme für Kinder bringt für den Fahrer des Wagens eine Strafe von 70 bis 285 Euro und den Verlust von 5 Punkten vom Führerschein mit sich. Wenn sich auch ein Elternteil nicht als Fahrer im Auto befindet, so erhält es, anstelle des Fahrers die Strafe. Denken wir aber daran, dass im Falle eines Unfalles die schlimmste Strafe der Gewissenbiss ist!